Lates press releases (German only)

In Brandenburg wird Zukunft gemacht

04.02.2020

Wissenschaftsministerin Manja Schüle gratuliert dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) in Großbeeren und dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. in Müncheberg zu ihrem aktuellen Erfolg. Die beiden Einrichtungen haben sowohl den Zuschlag für die zentrale Koordinierungsstelle des vom Bund geförderten Förderprogramms ‘Agrarsysteme der Zukunft‘ erhalten als auch eine Förderung ihrer Projekte.

Die Pressemitteilung des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg finden Sie hier.

Fahrerkabine 4.0 - Entwicklung einer beanspruchsadaptiven Nutzerschnittstelle für Landmaschinenbetreiber

Im Rahmen dieses Projekts wird mit Hilfe eines arbeitspsychologischen Untersuchungsansatzes eine adaptive Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) entwickelt, welche die Integration des Fahrerarbeitsplatzes einer Landmaschine durch die digitale Vernetzung in andere Prozesse des Hofalltags ermöglicht. Grundlage der Schnittstellenadaption ist dabei das jeweils aktuelle Beanspruchungsniveau des Nutzers. So unterstützt das System den Nutzer in Zeiten von Belastungsspitzen beispielsweise durch die Unterdrückung irrelevanter Informationen oder ermöglicht in belastungsarmen Situationen die Aktivierung des Nutzers mit zusätzlichen Informationen und Aufgaben.

Die Pressemitteilung des Karlsruher Instituts für Technologie finden Sie hier.

Wie Kühe und Rinder wieder auf die Weide kommen - Verbundforschung unter Göttinger Leitung untersucht neue Wege der Weidebewirtschaftung

09.09.2019

Die moderne Viehhaltung verstärkt den Druck, Ackerflächen für die Futterproduktion zu nutzen. Das Ergebnis: Moderne Milchviehbetriebe treiben ihre Kühe gar nicht mehr auf die Weide. Im Projekt „GreenGrass“ untersuchen Forscherinnen und Forscher in einem überregionalen und interdisziplinären Verbund unter Leitung der Universität Göttingen, wie weidende Tiere zurück in die Landschaft gebracht und neue Wege einer nachhaltigen und effizienten Weidewirtschaft geschaffen werden können.

Die Pressemitteilung der Georg-August-Universität Göttingen finden Sie hier.

Nährstoffgemeinschaften für zukunftsfähige Landwirtschaft

02.08.2019

Ein neues Verbundprojekt „RUN“ (Rural Urban Nutrient Partnership, Nährstoffgemeinschaften für eine zukunftsfähige Landwirtschaft) hat die Arbeit aufgenommen. Unter der Projektkoordination des Instituts für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA) der Universität Stuttgart entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen zusammen mit Praxispartnern Systemlösungen mit dem Ziel, Nährstoffkreisläufe zwischen Stadt und Land zu schließen.

Die Pressemitteilung der Universität Stuttgart finden Sie hier.

5,3 Mio. Euro für Landwirtschaft ohne chemischen Pflanzenschutz

06.06.2019

Es sind zwei Pole in einem System: Auf der einen Seite die konventionelle Landwirtschaft, die mit chemischen Pflanzenschutzmitteln und Mineraldünger immer häufiger für Umwelt- und Rückstandsprobleme sorgt. Auf der anderen Seite der Ökolandbau, der jedoch alleine die Ernährung der Bevölkerung nicht sicherstellen könnte. Jetzt ist eine Brücke zwischen diesen Polen in Sicht: „LaNdwirtschaft 4.0 Ohne chemisch‐synthetischen PflanzenSchutz“ (NOcsPS). Das neue Verbundprojekt, das dieses Anbausystem erarbeitet, wird von der Universität Hohenheim in Stuttgart koordiniert. Beteiligt sind außerdem das Julius Kühn-Institut (JKI) und die Georg-August-Universität Göttingen (UGOE). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Förderprogramm „Agrarsysteme der Zukunft“ mit knapp 5,3 Mio. Euro, davon rund 4,5 Mio. Euro an der Universität Hohenheim.

Die Pressemitteilung der Universität Hohenheim finden Sie hier.

NEWtrient® - Center-Standorte einer neuen Lebensmittelproduktion

15.05.2019

Immer mehr Menschen zieht es in die Städte – die Versorgung der wachsenden Bevölkerung mit Agrarprodukten ist eine große Herausforderung. Besonders in urbanen Räumen ist es schwierig, dem Trend zu nachhaltigen, lokalen und qualitativ hochwertigen Produkten nachzukommen. Daher sind neuartige Agrarsysteme notwendig. Im BMBF-Verbundprojekt SUSKULT geht das Fraunhofer UMSICHT gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Praxis einen auf den ersten Blick ungewöhnlichen Weg, der sich bei genauerem Hinsehen allerdings als geniale Idee entpuppt.

Die Pressemitteilung des Frauenhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT finden Sie hier.

 

Projektauftakt des BMBF-Forschungsprojekts "Food4Future-Nahrung der Zukunft" am IGZ

12.05.2019

Innovationen für die Nahrungsproduktion von Übermorgen: Am 30. April fand die Auftaktveranstaltung für den Forschungsverbund "Food4Future-Nahrung der Zukunft" am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) statt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellt dem Forschungsprojekt im Rahmen des Förderprogramms "Agrarsysteme der Zukunft" in den nächsten fünf Jahren insgesamt mehr als 5,7 Millionen Euro zur Verfügung. Ziel ist es, durch innovative Lösungsansätze im Food- und Agrarbereich eine gesunde, nachhaltige Ernährung sicherzustellen.

Die Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau finden Sie hier.

Auftakt für Forschungsprojekt DAKIS: Die Zukunft der Landwirtschaft ist digital

11.04.2019

Im April startet das vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. koordinierte Projekt „Agrarsystem der Zukunft: DAKIS ‒ Digitales Wissens- und Informationssystem für die Landwirtschaft“. Gemeinsam mit neun weiteren Forschungseinrichtungen arbeiten die Forschenden an einer Vision der digitalen Landwirtschaft von morgen. Ein digitales Entscheidungssystem für die Praxis soll Anbausysteme mithilfe von Robotik, Sensorik und Computermodellen ökonomisch effizienter und gleichzeitig ökologisch nachhaltiger machen. Insgesamt 7,4 Millionen EUR stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über einen Zeitraum von fünf Jahren hierfür bereit.

Die Pressemitteilung des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) finden Sie hier.