DIE BIOPIONIERE

DAKIS-Koordinatorin Prof. Dr. Sonoko D. Bellingrath-Kimura im Portrait

04.11.2020
Sonoko D. Bellingrath-Kimura, Agrarwissenschaftlerin
Sonoko D. Bellingrath-Kimura, Agrarwissenschaftlerin

Leistet die Digitalisierung in der Landwirtschaft einen Beitrag zu mehr Artenvielfalt? Dieser Frage stellt sich die Agrarwissenschaftlerin Prof. Dr. Sonoko D. Bellingrath-Kimura, Koordinatorin des Konsortiums DAKIS und Wissenschaftlerin am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF). Auf ihren Versuchsfeldern in Brandenburg wachsen Soja, Mais, Weizen und auch Wiesenblumen nebeneinander.

Landwirtschaft ist die Schnittstelle, an der Mensch und Natur zusammenarbeiten. Die deutsch-japanische Agrarwissenschaftlerin Sonoko D. Bellingrath-Kimura arbeitet am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) und hat die Professur Landnutzungssysteme an der Humboldt Universität zu Berlin inne.

In ihrer Arbeit beschäftigt sich Bellingrath-Kimura damit, Landnutzung neu zu gestalten. Mit ihrer Expertise in den Bereichen Pflanzenbau und Bodenkunde möchte sie neue Anbauformen entwickeln. Digitalisierung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Mit Hilfe innovativer Messverfahren sollen in einem Zeitraum von 10 Jahren verschiedenste Daten erfasst werden, um Ökosystemleistungen bei der landwirtschaftlichen Nutzung zu erhöhen. Ohne Digitalisierung wird die Landwirtschaft der Zukunft wichtige Ziele wie den Grundwasserschutz, Kohlenstoffspeicherung und den Erhalt und die Förderung von Biodiversität nicht erreichen können, so Bellingrath-Kimura.

Mit ihrem Forschungsziel vor Augen, eine diverse Landschaft mit produktiven Weizen- und Maisfelder aber auch summenden Blumenwiesen zu gestalten, führt sie ihr Team in die digitale Zukunft der Landwirtschaft, von der  Landwirtinnen und Landwirte weltweit profitieren sollen.

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