Global Forum for Agriculture 2026
Water. Harvests. Our Future. Forschung erleben, Zukunft diskutieren
16.01.2026
Unter dem Leitthema „Wasser. Ernten. Unsere Zukunft.“ wurden Lösungsansätze für globale Ernährungssicherheit, Wasserresilienz und den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen diskutiert.
Auch die Agrarsysteme der Zukunft waren mit den Konsortien food4future, CUBES Circle und SUSKULT war auf dem GFFA vertreten und zeigten an ihrem Stand, wie interdisziplinäre Forschung, immersive Technologien und alternative Organismen neue Perspektiven auf die Ernährung der Zukunft eröffnen.
Am Stand erhielten Besucher:innen anschauliche Einblicke in aktuelle Forschungsansätze der Agrarsysteme der Zukunft. food4future machte zentrale Forschungsthemen mithilfe von Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen erlebbar und übersetzte wissenschaftliche Inhalte in immersive, räumliche Erfahrungen. In der VR-Experience „Future Food“ konnten Besucher:innen durch Unterwasser- und Zukunftswelten gleiten und spielerisch erkunden, wie alternative Organismen wie Makroalgen, Quallen oder Insekten Teil zukünftiger, nachhaltiger Ernährungssysteme sein könnten. Ergänzt wurde dies durch einen Algentank mit den Makroalgen Ulva compressa (Meersalat) und Palmaria palmata (Lappentang), der veranschaulichte, wie wasserbasierte Produktionsformen im Kontext von food4future erforscht und weitergedacht werden.
SUSKULT präsentierte eine hydroponische Indoor-Anlage mit Wasserlinsen, die eine präzise gesteuerte, ressourceneffiziente Pflanzenproduktion zeigte. Das System nutzt Wasser, Nährstoffe, CO₂ und Wärme aus einer Kläranlage und demonstriert, wie kreislaufgeführte, lokale Lebensmittelproduktion zur Wasserresilienz, Ressourcenschonung und zum biobasierten Wandel beitragen kann.
Im Expert:innenpanel „The Blue-Green Nexus: Innovations from Farm to Sea“ sprach food4future Forscherin Dr Lara Stuthmann über das Potenzial von low trophic species wie Makroalgen für nachhaltige Ernährungssysteme. Deutlich wurde: Die Transformation von Agrar- und Ernährungssystemen erfordert systemisches Denken, neue Nachhaltigkeitsindikatoren und Kooperation entlang der gesamten Wertschöpfungskette.